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In einem stark umkämpften Wohnungsmarkt kann es helfen, bei Wohnungsbesichtigungen hervorzustechen. Hier sind einige Vorschläge:
Frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Vermieter
Bevor der offizielle Besichtigungstermin stattfindet, versuchen Sie, direkt mit dem Vermieter in Kontakt zu treten. Eine persönliche E-Mail oder ein Anruf können einen positiven Ersteindruck hinterlassen. Erwähnen Sie Ihr Interesse an der Wohnung. Dies zeigt Initiative und Interesse, was Sie von anderen Interessenten abheben kann.
Persönliche Verbindung
Versuchen Sie, vor oder nach der Besichtigung direkten Kontakt zum Vermieter aufzunehmen. Eine persönliche Beziehung kann Ihnen einen Vorteil verschaffen.
Flexibilität bei den Mietbedingungen bei der Wohnungssuche
Signalisieren Sie dem Vermieter, dass Sie bezüglich des Einzugsdatums oder anderer Vertragsbedingungen flexibel sind. Dies kann besonders attraktiv für Vermieter sein, die schnell einen zuverlässigen und unproblematischen Mieter finden möchten.
Anpassungsfähigkeit
Zeigen Sie sich flexibel in Bezug auf die Bedingungen, wie z.B. früherer Mietbeginn oder längere Mietdauer. Dies kann Sie attraktiver für den Vermieter machen.
Vorbereiten einer professionellen Präsentation
Bereiten Sie Ihre Unterlagen im Voraus vor, damit Sie sie schnell nachreichen können, wenn der Vermieter Sie ausgewählt hat. Das zeigt, dass Sie ernsthaft interessiert und gut organisiert sind.
Laut Datenschutzkonferenz dürfen Vermieter vor einer Besichtigung nur Name, Vorname und eine Kontaktangabe wie die Anschrift erfragen, bei einer Sozialwohnung auch Angaben zum Wohnberechtigungsschein. Einkommensnachweis und Bonitätsauskunft kommen erst, wenn sich der Vermieter für Sie entschieden hat: zum Beispiel eine aktuelle Lohn- oder Gehaltsabrechnung, auf der Sie nicht erforderliche Angaben schwärzen können. Eine Ausweiskopie ist unzulässig. Eine SCHUFA-Selbstauskunft nach Art. 15 DSGVO und eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung dürfen Vermieter nicht verlangen. Unzulässige Fragen müssen Sie nicht beantworten und können sie offenlassen.
Bei der ersten Anfrage nur das Nötige senden
Bei der Anfrage für einen Besichtigungstermin genügt ein kurzes, persönliches Anschreiben mit Ihren Kontaktdaten. Ihre Bewerbungsunterlagen halten Sie bereit und reichen sie erst nach, wenn der Vermieter sie in diesem Schritt verlangen darf.
Persönliche Kontakte nutzen
Wenn Sie Kontakte haben, die Ihnen einen Vorteil verschaffen könnten – sei es ein Bekannter im selben Gebäude oder jemand, der den Vermieter kennt – nutzen Sie diese. Eine persönliche Empfehlung kann oft mehr Gewicht haben als eine anonyme Bewerbung.
Diese Strategien sind für Situationen gedacht, in denen der Wohnungsmarkt besonders hart umkämpft ist und traditionelle Methoden nicht ausreichen. Sie sollten mit Bedacht und unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände und Werte angewendet werden.
FAQ
1. Soll ich meine Wohnungsbewerbung sofort mitschicken?
- Das ist nicht nötig. Laut Datenschutzkonferenz sind vor einer Besichtigung nur wenige Angaben erforderlich. Einkommensnachweis und Bonitätsauskunft reichen Sie erst ein, wenn sich der Vermieter für Sie entschieden hat.
2. Welche Unterlagen sollte ich in meine Bewerbungsmappe aufnehmen?
- Halten Sie ein persönliches Anschreiben, eine aktuelle Lohn- oder Gehaltsabrechnung und eine Bonitätsauskunft bereit, die nur die für die Anmietung nötigen Angaben enthält. Eine Ausweiskopie und eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung gehören laut Datenschutzkonferenz nicht dazu.
3. Ist es sicher, persönliche Informationen sofort zu senden?
- Während es wichtig ist, proaktiv zu sein, sollten Sie auch Ihre persönlichen Informationen schützen. Überlegen Sie, welche Informationen unbedingt notwendig sind, und schwärzen Sie nicht erforderliche Angaben. Unzulässige Fragen müssen Sie nicht beantworten und können sie offenlassen.
4. Wie kann ich meine Chancen erhöhen, die Wohnung zu bekommen?
- Sie können Ihre Chancen erhöhen, indem Sie ein professionelles Erscheinungsbild bei der Besichtigung zeigen, vorbereitete Fragen stellen und echtes Interesse an der Wohnung zeigen.
5. Sollte ich meine Unterlagen auch digital vorbereiten?
- Ja, es ist eine gute Idee, sowohl physische als auch digitale Kopien Ihrer Bewerbungsunterlagen vorzubereiten. So können Sie schnell auf verschiedene Anfragen reagieren und Ihre Unterlagen bei Bedarf per E-Mail senden.
6. Kann ich meine Wohnungsbewerbung anpassen?
- Es ist sinnvoll, Ihre Bewerbung an jede Wohnung, für die Sie sich interessieren, anzupassen. Betonen Sie Aspekte, die für die jeweilige Wohnung oder den Vermieter besonders relevant sein könnten.